Im Januar 2026 leitete ich eine speziell auf die Bedürfnisse des Entwicklerteams REMS zugeschnittene, zweitägige Fachschulung. Das Ziel war es, den Umstieg von klassischen IDEs und Mikrocontrollern auf ein modernes, hochprofessionelles Ökosystem rund um den ESP32 und VS Code zu begleiten.

Professionalität jenseits von “Hello World”

In der Embedded-Welt wird oft der Fokus auf die reine Implementierung gelegt, während der Entwicklungsprozess vernachlässigt wird. In dieser Schulung habe ich den Spieß umgedreht: Anstatt nur Register zu erklären, haben wir uns mit skalierbaren Firmware-Architekturen beschäftigt.

Ein zentraler Pfeiler war der Professional Workflow. Wir haben tief analysiert, wie man das ESP-IDF Build-System (CMake) nicht nur nutzt, sondern beherrscht. Mein Ziel war es, den Teilnehmern zu zeigen, wie sie einen monolithischen Codeblock in saubere, wiederverwendbare Components zerlegen. Das ist der Punkt, an dem aus “Basteln” echtes Engineering wird.

Brückenschlag: Embedded trifft moderne Softwaretechnik

Ein besonderes Highlight der Schulung war die Integration von modernen Software-Konterminismen in die Embedded-Welt:

Datenmanagement & Architektur

In den fortgeschrittenen Modulen sind wir auf die Speicherung komplexer Datensätze eingegangen. Wir haben experimentiert, wie man Datenbank-Engines als Komponenten in ein ESP32-Projekt einbindet und wie man Dateisysteme wie LittleFS oder NVS professionell zur Konfigurationsverwaltung nutzt.

Die Resonanz des Teams war überwältigend. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, wie erfahrene Ingenieure neue Wege finden, ihre Projekte sauberer, modularer und letztlich wartbarer zu gestalten. Für mich persönlich war dieser Workshop eine Bestätigung, dass die professionelle Softwarearchitektur auch auf den kleinsten Systemen der wichtigste Hebel für Qualität ist.

Referenz zum Basiskurs