Dieser Teil der ADA-Vorbereitung konzentriert sich auf die Theorie der Ausbildungsinhalte und die Verfahren des Lehrens.

1. Definitionen

2. Lernbereiche

Man unterscheidet drei wesentliche Lernbereiche:

  1. Kognitiver Bereich (Wissen): Geistige Fähigkeiten, Faktenwissen.
  2. Psychomotorischer Bereich (Fertigkeiten): Körperliche, manuelle Tätigkeiten (“Hand”).
  3. Affektiver Bereich (Einstellungen): Gefühlsmäßige Ebene, Werte und Verhalten (“Herz”).

3. Lernziele

Lernziele beschreiben das gewünschte Endverhalten nach einem Lernprozess.

Rangfolge

Taxonomiestufen (Kognitiv)

  1. Reproduktion: Wissen wiedergeben.
  2. Reorganisation: Stoff neu ordnen/erklären.
  3. Transfer: Gelerntes auf andere Aufgaben übertragen.
  4. Problemlösung/Kreativität: Neues entwickeln, Bewerten.

4. Die Vier-Stufen-Methode

Ein Klassiker der betrieblichen Unterweisung:

  1. Vorbereiten: Arbeitsplatz, Stoff und den Azubi vorbereiten (Motivation).
  2. Vormachen: Der Ausbilder führt vor und erläutert die Schritte (Was - Wie - Warum).
  3. Nachmachen: Der Azubi führt die Arbeit selbst aus und erklärt sein Vorgehen. Fehler werden sofort korrigiert.
  4. Üben: Der Azubi arbeitet allein weiter. Der Ausbilder kontrolliert das Ergebnis und steht für Fragen bereit.

5. Pädagogische Prinzipien

Beim Unterweisen sollten folgende Grundregeln beachtet werden: