In dieser Abschlussarbeit wurde die Konzeption und Implementierung eines sicherheitskritischen Gateways zwischen den Kommunikationssystemen FlexRay und CAN im Kontext der AUTOSAR-Architektur untersucht. Aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen mit der Bertrandt AG können die detaillierten Ergebnisse und der Quellcode nicht veröffentlicht werden, jedoch bietet die folgende Zusammenfassung einen Einblick in die technischen Herausforderungen und Lösungen.

Projektkontext und Zielsetzung

Die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge erfordert leistungsfähige Gateways, die Daten verlustfrei und in Echtzeit zwischen verschiedenen Bussystemen übertragen. Das Ziel dieser Arbeit war es, ein Gateway zu entwickeln, das nicht nur die Brücke zwischen dem zeitgesteuerten FlexRay und dem ereignisbasierten CAN schlägt, sondern dabei auch moderne Sicherheitsaspekte berücksichtigt.

Technische Herausforderungen

Erarbeitete Lösungen

  1. Konzeption eines hybriden Scheduling-Verfahrens: Um das Zeitverhalten beim Übergang von FlexRay zu CAN zu optimieren, wurde ein Puffer-Management entwickelt, das Jitter minimiert.
  2. Sicherheitsarchitektur: Aufbau einer Kette von Vertrauen (Chain of Trust) durch die Verifizierung signierter Botschaften direkt im Gateway-Stack, um Replay-Attacks und Man-in-the-middle-Angriffe zu verhindern.
  3. Performanzanalyse: Durchführung umfangreicher Lasttests mit Restbussimulationen, um die Robustheit des Gateways bei maximaler Buslast nachzuweisen.

Die Arbeit entstand während meiner Tätigkeit als Werkstudent und Masterand bei der Bertrandt AG und legte den Grundstein für mein tieferes Verständnis von Automotive-Netzwerken und Security-Architekturen.

Hinweis: Die vollständige Dokumentation der Masterarbeit ist als vertraulich eingestuft und steht nicht zum öffentlichen Download zur Verfügung.